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Pastor Johannes Frenzel feiert Goldenes Priesterjubiläum

Das Herz am rechten Fleck

Priesterjubiläum

Ochtrup - „Dank sei Gott“ ist auf dem Festbogen zu lesen, der die Kirche von St. Dionysius schmückt. „Dieser Spruch stand damals auch auf meinem Primizzettel“, freut sich Pastor Johannes Frenzel und dankt den Welbergener Vereinen für den Festbogen anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums.


Frenzel feiert diesen Ehrentag dort, wo er bis zu seiner Emeritierung mehr als zehn Jahre als Pfarrer wirkte. „Es ist uns eine große Ehre, dass Sie diesen Tag in St. Dionysius begehen“, betont Michael Tombült. Das Pfarrgemeinderatsmitglied gratulierte stellvertretend für alle Gremien der Pfarrei St. Lambertus.
Groß ist die Schar der Gemeindemitglieder, die an diesem Sonntagmorgen dem feierlichen Klang der Glocken von St. Dionysius folgen. Gemeinsam mit Bischof Dr. Reinhard Lettmann und Geistlichen des Pfarrverbandes zelebriert Frenzel das Festhochamt, das der Kirchenchor Welbergen mitgestaltet. Die Predigt zu Ehren des Jubilars kommt natürlich aus dem Mund des Bischofs. Lettmann geht auf verschiedene Stationen aus Frenzels priesterlichem und schulischem Wirken ein und dankt ihm für alles.Am Ende der beeindruckenden Messfeier stehen einige Grußworte. Bürgermeister Kai Hutzenlaub nennt Frenzel einen Menschen, der das Herz am rechten Fleck hat und sich stets hochmotiviert um seine Herde kümmert. Pastor Albrecht Philipps gratuliert als Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde. „Sie haben hier aus der Kraft der Verwandlung und Auferstehung gewirkt“, vergleicht er das Altarsymbol „Raupe und Schmetterling“ mit dem geistlichen Wirken des Jubilars.
„Wer sich auf Gott einlässt, geht mit ihm nie zur Tagesordnung über“, bemerkt Guido Dahl und erinnert an seine interessanten Diskussionen mit Frenzel.

Schließlich hat Pastor Josef Wichmann noch eine Überraschung für den Jubilar: Einen Zuschuss für eine Reise ins Heilige Land mit Reinhard Lettmann. „Angemeldet bist du schon“, meint Wichmann.

„Ich danke allen ganz herzlich, die diesen Gottesdienst und diesen Tag vorbereitet haben“, betont Frenzel ergriffen, bevor Fahnenabordnungen der Vereine sowie eine imposante Messdienerschar den Jubilar und seine Begleiter von der Kirche zum Pfarrhaus geleiten. „Das sind genau 78 Messdiener, alle aus Welbergen“, berichtet ein Gemeindemitglied stolz. „Wenn Pastor Frenzel Jubiläum hat, sind in Welbergen alle Leute auf den Beinen. Irgendwie ist er ja noch immer unser Pastor“, bemerkt eine Frau.
Kein Wunder, dass auch beim Empfang im Pfarrheim „Die Brücke“ die Räume aus den Nähten platzen. Gemeindemitglieder und Weggefährten gratulieren dem Jubilar, klopfen ihm vertraut auf die Schulter, reden und lachen mit ihm. Die Glückwünsche wollen nicht enden.

VON IRMGARD TAPPE














 

 
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