Die beiden Kindertageseinrichtungen St. Martin und St. Marien werden zum Kitajahr 2027/2028 an einem gemeinsamen Standort zusammengeführt. Aus zwei vertrauten Kita-Standorten entsteht somit ein neuer gemeinsamer Ort für Kinder, Familien und Mitarbeitende. Nun steht auch der Name fest: Die zukünftige Kita wird „St. Klara“ heißen.
„Die Leitung der neuen Kita St. Klara wird Frau Christina Schlichtmann übernehmen. Sie ist bereits heute für die Kindertageseinrichtungen St. Martin und St. Marien verantwortlich und begleitet die Zusammenführung beider Einrichtungen von Beginn an. Wir freuen uns, somit eine vertraute Ansprechpartnerin für Kinder, Familien und Mitarbeitende an Bord zu haben, die für Kontinuität sowie eine verlässliche Gestaltung des gemeinsamen Übergangs in die neue Kita den Weg mitgestaltet“, freut sich Brigitte Feldevert, Verbundleitung der katholischen Kindertageseinrichtungen.
Mit der Namensgebung ist ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur neuen gemeinsamen Kita geschafft. Denn St. Klara soll nicht einfach nur der Name eines Gebäudes sein. Vielmehr steht der Name für Werte, die auch das zukünftige Miteinander prägen sollen: Gemeinschaft, Vertrauen, Klarheit, Mitmenschlichkeit und ein respektvoller Umgang miteinander.
Der Name erinnert an die heilige Klara von Assisi (1193-1253), eine Weggefährtin des heiligen Franziskus von Assisi und Gründerin der Gemeinschaft der Klarissen. Ihr Leben war geprägt von Gemeinschaft, Nächstenliebe, Einfachheit und einem achtsamen Umgang mit anderen Menschen.
„Diese Gedanken passen zu dem, was wir Kindern in unserer Kita mitgeben möchten. Sie sollen sich angenommen und sicher fühlen, ihre Persönlichkeit entfalten können und gleichzeitig erfahren, wie wichtig Gemeinschaft, Rücksichtnahme und ein respektvoller Umgang miteinander sind“, begründet Frau Schlichtmann diese Entscheidung.
Gleichzeitig hat der Name St. Klara eine besondere Verbindung zu Ochtrup. Klara Laurenz, die aus einer bekannten Ochtruper Unternehmerfamilie stammte, war für ihr soziales Engagement und ihre Sorge um die Menschen in ihrem Umfeld bekannt. Mit ihrem Wirken ist auch die Geschichte des Klara-Stifts an der Laurenzstraße verbunden, in dem später der erste Kindergarten in Ochtrup untergebracht war.
So verbindet der Name St. Klara ein Stück Ochtruper Geschichte mit dem Blick in die Zukunft.
Die Zusammenführung der beiden Kitas St. Martin und St. Marien ist für alle Beteiligten eine große Veränderung. Sie bedeutet für die Familien, Kinder und Mitarbeitende sich auf Veränderung einzulassen und gleichzeitig vieles, was über Jahre gewachsen ist, wertzuschätzen und mitzunehmen.
Eine Veränderung wie diese bewegt Menschen, besonders dann, wenn über viele Jahre Vertrautes gewachsen ist. Viele schöne Erinnerungen, Beziehungen und Erfahrungen verbinden uns mit den bisherigen Kitas. Gleichzeitig eröffnet der gemeinsame Weg die Möglichkeit, Neues zu entdecken, neue Begegnungen zu erleben und gemeinsam etwas Zukunftsorientiertes zu gestalten. Dabei möchten wir das, was beide Kitas besonders macht, mitnehmen und weitertragen. Die Erfahrungen, Stärken, Ideen und Traditionen beider Einrichtungen bilden eine wertvolle Grundlage für das, was in St. Klara entstehen darf. So kann aus zwei vertrauten Orten Schritt für Schritt ein neuer gemeinsamer Ort werden, mit vielem, das uns bereits verbindet, und mit vielem, worauf wir uns gemeinsam freuen dürfen.
Der zukünftige Standort von St. Klara ist bereits heute ein Ort für Kinder und Familien. Seit vielen Jahren wird das Gebäude an der Schützenstr. 133a als Kindertageseinrichtung genutzt und ist damit mit vielen Begegnungen, Erfahrungen und Geschichten verbunden. Wir freuen uns über die Möglichkeit, diesen Ort künftig als St. Klara weiterzuentwickeln und ihm gemeinsam ein neues Gesicht zu geben.
Eine erste Gelegenheit, den zukünftigen Standort kennenzulernen, bietet der Tag der offenen Tür am 02.Oktober 2026 in der Zeit von 15:15 Uhr – 17:30 Uhr. Wir freuen uns, an diesem Tag die Räumlichkeiten zeigen, erste Einblicke geben und mit Familien und Interessierten ins Gespräch kommen zu können.
In den kommenden Monaten werden viele weitere Schritte folgen. Die beiden Teams werden weiter zusammenwachsen, das gemeinsame pädagogische Profil wird entwickelt und auch die Gestaltung der Räume und Außenbereiche wird zunehmend Gestalt annehmen. Dabei möchten wir auch die Ideen und Perspektiven von Kindern, Familien und Mitarbeitenden einbeziehen. Denn eine Kita ist mehr als ein Gebäude. Sie lebt von den Menschen, die dort zusammenkommen, von Beziehungen, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen.
Wir freuen uns deshalb besonders auf die Familien, die diesen Weg gemeinsam mit uns gehen. Auf Familien, die wir bereits kennen und die uns auf dem Weg in die neue Kita begleiten und ebenso auf Familien, die wir durch diesen neuen gemeinsamen Weg kennenlernen und mit denen wir neue Beziehungen aufbauen dürfen.