Aktuell: Trauerfeier und Beerdigung in Zeiten der Corona-Pandemie

Angesichts der Corona-Krise ändern sich momentan des Öfteren die Bestimmungen auch für Trauerfeiern und Beerdigungen. Wir versuchen, hier tagesaktuelle Informationen geben zu können.

  • Trauerfeiern dürfen im Moment nur im engsten Kreis mit maximal 20 Personen stattfinden (Keine der Personen darf aus einem Risikogebiet stammen oder Krankheitssymptome haben. Eine Reduzierung der Personenzahl steht im Raum.).
     
  • Die Teilnehmer werden registriert, um evtl. Infektionswege nachverfolgen zu können.
     
  • Seit dem 18. März dürfen die Feiern nur noch im Freien auf dem Friedhof stattfinden.
     
  • Wir versuchen in dem kleinen Wortgottesdienst dennoch einen würdigen und persönlichen Abschied zu ermöglichen. 
     

Stand: 19.03.2020

Bestattung / Beerdigung: Feier der Gemeinschaft über den Tod hinaus

Auf ein kirchliches Begräbnis hat jeder Getaufte und nicht freiwillig aus der Kirche Ausgetretene einen Anspruch. Die kirchliche Bestattung ist eine liturgische Feier der Kirche, bei der die Gemeinschaft mit dem Verstorbenen betont und – vor allem den Angehörigen – die tröstende und aufrichtende Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung verkündet wird.

Geleitet wird ein kirchliches Begräbnis von einem Priester oder Diakon. Der Bischof kann auch Pastoralreferenten mit der Leitung von Begräbnisfeiern beauftragen. Die Kirche hat einen eigenen Ritus hierfür entwickelt. Die wesentlichen Inhalte sind: Gebet, Lesung, Ansprache, Einsegnung des Toten und des Grabes. Nach Möglichkeit soll eine Eucharistiefeier vorausgehen oder folgen. Diese Messe bei der Beerdigung wird Requiem genannt.

 

Worterklärung: Requiem

Requiem wird die Eucharistiefeier für einen Verstorbenen an seinem Beerdigungstag genannt. Diese Messfeier hat ihren Namen nach dem Eingangsgebet erhalten, das mit den Worten beginnt: "Requiem aeternam ... = Ewige Ruhe schenke ...".


Quelle: Dorn, Anton Magnus; Eberts,Gerhard (Hrsg.),
Redaktionshandbuch Katholische Kirche, München 1996
Foto: Michael Bönte, Kirche+Leben

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