Abschied von St. Marien - Profanierung gefeiert

Am vergangenen Samstag wurde die Marienkirche profaniert. Mit dem offiziellen Schreiben des Diözesanadministrators wurde die Kirche dem Profangebrauch zugeführt und ist damit kein geweihter Kirchenraum mehr. In einem bewegenden Gottesdienst haben wir Abschied genommen von einem Ort, der für viele Menschen Raum für Gebet, Stille und Begegnung war.

Dabei waren auch zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten, die in St. Marien und seit der Fusionierung auch in St. Lamberti über viele Jahre tätig waren und diesen Ort mit geprägt haben.

 

Weihbischof Dr. Christoph Hegge erinnerte daran, dass Kirche mehr ist als ein Gebäude. Sie lebt dort weiter, wo Menschen im Glauben zusammenkommen. Denn Jesus selbst sagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

In einer anschließenden Lichterprozession wurden das Allerheiligste und die Marienstatue feierlich in die Lambertikirche überführt, ein starkes Zeichen dafür, dass der Glaube weitergeht, auch wenn sich Orte verändern. 
Viele sind danach noch mit ins Pfarrzentrum Lutz gekommen, um zu sprechen, Geschichten von St. Marien-Zeiten zu teilen und zu erleben, dass wir als Kirchengemeinde weiterhin eine große Gemeinschaft sind. 

Danke an alle, die dei Marien-Kirche zu einem lebendigen Ort gemacht haben – gestern, heute und morgen.
Durch Gebet und Gottesdienst, durch Engagement und Gemeinschaft, durch Glauben, Hoffnung und Liebe.

Mit Dankbarkeit für das Gewesene und im Vertrauen auf Gottes Begleitung blicken wir nach vorn.

 

Fotos: Anna Mihic